Das Aschenputtel vom Rheinfelden

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Meike von Rheinfeldens Mutter verungückt tödlich, als das Mädchen 12 Jahre alt ist. Ihr Vater, der Freiherr Rheinhold – auf das zusätzliche H in seinem Namen legt er Wert, es ist Familientradition – nimmt sich anderthalb Jahre nach dem Tod von Meikes Mutter eine andere Frau. Bettina bringt zwei eigene Töchter mit – Annette und Giselle.
Sie sind in Meikes Alter. Von Anfang an gibt es Spannungen – Frau Bettina bevorzugt hemmungslos ihre eigenen Töchter. Meike kann ihr nichts recht machen – sie ist ungeliebt und kommt sich bald vor wie eine Dienstbotin und Fremde im eigenen Haus.
Die Stiefmutter und ihre Töchter stellen sie in den Schatten. Annette und Giselle, zwei oberflächliche, verwöhnte Gören, verspotten und schikanieren Meike. Frau Bettina benimmt sich zu Meike zuckersüß, wenn der Freiherr Rheinhold dabei ist. Er ist mit seinen Geschäften und eigenen Angelegenheiten beschäftigt und betriebsblind für das Leid seiner Tochter. Wenn sie sich bei ihm beklagen will, verstehe er sie nicht – schließlich gibt sie es auf.
Am liebsten würde sie von zu Hause weglaufen und durchbrennen. Das tut sie jedoch nicht, Gut Rheinfelden ist ihre Heimat.
Ein paar Jahr vergehen. Dann wird es dramatisch, als die Mädchen im »mannbaren« Alter sind. Christian, der ebenso attraktive wie intelligente Sohn des reichen und angesehenen Grafen Hagen, wird von Frau Bettina und ihren Töchtern ins Auge gefasst. Christian von Hagen ist eine erstklassige Partie, einer der begehrtesten Junggesellen des Landes. Er kennt Meike noch aus der Zeit, als er ein pickliger Junge war und sie schlaksig und eine Zahnspange trug.
Da zog er sie oft an den Haaren. Jetzt begegnen sie sich wieder. Frau Bettina und ihre Töchter tun alles, um Christian zu umgarnen – sie schrecken vor nichts zurück. Frau Bettina ist durchaus raffiniert im Umgang mit Männern und berät ihre Töchter. Christian soll sich entweder für Annette oder für Giselle entscheiden und eine von ihnen heiraten. Das steckt der hochnäsigen Freifrau, die Bettina durch die Heirat mit Rheinhold von Rheinfelden geworden ist, im Kopf.
Meike, das Aschenputtel, stört. Argwöhnisch beobachtet Frau Bettina, dass er durchaus Sympathie für Meike hegt – oder gar mehr als das? Da schmiedet die Freifrau einen gemeinsten perfiden Plan.

Über Earl Warren

Schriftsteller - Autor Ca. 1.000 Romane - fantastische und andere Literatur - siehe Bibliografie.
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